TISCHTENNIS in Corona Zeiten

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Harnikfan
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

Markus G. hat geschrieben: Do 6. Mai 2021, 16:31 Eines kommt nun zum anderen. Du wirst sehen. Das braucht es hier nicht. Manches kann auch „ungesagt“ bleiben. Aber gut. Ich wollte es nur geschrieben haben. ;)
Schweigen und hinnehmen ist nicht meine Art. Ich versuche freundlich und mit Argumenten zu überzeugen. Wenns mir bei 1 von 100 Personen gelingt, bin ich schon zufrieden. Und wenn ich nur die Vorarbeit leiste und ein anderer Freund schafft es, ihn zu überzeugen, dann hab ich gern die Vorarbeit geleistet.

Richtet sich wie gesagt überhaupt nicht gegen den User, dessen Beiträge ich sonst sehr gerne lese.

Ich hab halt die Erfahrung gemacht, dass gewisse Menschen in einer Bubble leben, in der sie nur selten die andere Seite der Medaille zu Gesicht bekommen. Und die möchte ich ihm einfach gern zeigen. Ob er sie dann betrachtet oder lieber wieder seine Seite der Medaille ansehen möchte kann ich eh nicht beeinflussen.

Und ich lebe natürlich auch selbst in einer Bubble (das tut jeder in gewissem Maße). Aber ich versuche mir die Argumente der anderen Seite immer unvoreingenommen anzuhören. Leider überzeugen sie mich nur selten.
>>Die Macht möge mit euch sein<<
R.K.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von R.K. »

Harnikfan hat geschrieben: Do 6. Mai 2021, 16:22 Hab ich doch eh geschrieben, dass er es gerne verweigern darf. Ich bin ja selbst ein großer GEGNER der Impfpflicht. Aber irrational und Risiken falsch einschätzend darf ich ihn ja hoffentlich nennen. Möchte ihm ja nichts böses, sondern im Gegenteil was gutes. Sorge mich um seine Gesundheit und die seiner Mitmenschen. Mein Ansatz ist, die Menschen von den Vorteilen der Impfung zu überzeugen und nicht sie dazu zu zwingen (Impfpflicht)

Ob man Kinder jetzt unbedingt impfen muss, weiß ich nicht. Aber wenn sie dann ihren Opa oder Lehrer nicht mehr anstecken können, die aus irgendwelchen Gründen vielleicht nicht geimpft werden dürfen (einen kleinen Anteil an solchen Menschen gibt es meines Wissens) dann macht die Impfung für Kinder in manchen Situationen eventuell schon auch Sinn.
Außerdem wird die Gefahr einer gefährlichen Mutation weiter reduziert. Denn Mutationen entstehen meines Wissens in Infizierten Personen.
@Harnikfan Deine Sorge um seine Gesundheit ist durchaus ehrenvoll, aber wahrscheinlich trifft sie auf wenig Verständnis.

Viele, die sich seit Beginn der Seuche kritisch und ablehnend gegen sämtliche Maßnahmen gestellt haben, lehnen als logische Konsequenz auch die Impfung ab. Da geht's ums Prinzip nicht um Rationalität. Es wäre ja auch merkwürdig wenn sich z.B. ein Hr. Kickel oder eine Fr. Belakowitsch jetzt öffentlich zum Impfen bekennen würden.

"Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern, nichts hindert mich täglich klüger zu werden" behauptete einmal Konrad Adenauer und somit besteht ja noch Hoffnung auf Einsicht. Warten wir ab bis die Vorteile bzw. Nachteile von Geimpften oder Ungeimpften erkennbar sind.

Was das Impfen von Kindern betrifft so möchte ich darauf hinweisen, dass das kein unüblicher Vorgang ist. Kinder werden auch gegen viele andere Infektionskrankheiten geimpft z.B Masern, Röteln ...... Wenn der Impfstoff sicher und wirksam ist, verstehe ich die Aufregung nicht :!:
Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Zitat:
"Was das Impfen von Kindern betrifft so möchte ich darauf hinweisen, dass das kein unüblicher Vorgang ist. Kinder werden auch gegen viele andere Infektionskrankheiten geimpft z.B Masern, Röteln ...... Wenn der Impfstoff sicher und wirksam ist, verstehe ich die Aufregung nicht"

Ich glaube Impfungen gegen Masern und Röteln kann man nicht mit diesem neuen Impfstoff vergleichen. Meine wichtigste Frage ist :
"In welcher Langzeitstudie wurde der Impfstoff betreffend Kindern getestet. In der 3.Welt?"
Die Physis von Kindern, besonders in der Pubertät, kann man mit Erwachsenen nicht vergleichen. Nicht umsonst gibt es den Facharzt für Kinderheilkunde.
Anmerken möchte ich, dass ich beruflich viel mit Ärzten zu tun habe und es gibt mehr als man glauben möchte die dieser Impfung mehr als kritisch gegenüber stehen. Beim Thema Kinder allerdings schütteln viele den Kopf (natürlich nur unter vier Augen, wir leben ja in einer Demokratie)
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Wenn es rein ums Impfen geht, haben wir hier einen eigenen thread: viewtopic.php?f=4&t=5762

Ich muss mich da selbst rügen, weil ich diesen thread hier verwendet habe um zu berichten, dass ich nun endlich auch einen Impftermin bekommen habe. Also wenn möglich dort auf Noppenphobikers Beitrag antworten und diesen thread hier nur für Tischtennis in Corona Zeiten verwenden :notworthy: :wave:
Ani
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Genau das selbe habe ich mir schon vor einer Woche gedacht ;)

Tischtennis in Corona Zeiten....seid gestern ist es amtlich in Wien wird am 19.05. geöffnet.

Egal OB sinnvoll oder nicht (lassen wir die Diskussion)....erfreulich ist es für mich.

Nicht nur finanziell sondern auch sozial, und die Kinder freuen sich natürlich riesig. Ich bin nur gespannt wer zugenommen hat (Kinder und Erwachsene) ;)!?
FORZA ITALIA !!!!!
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Egal OB sinnvoll oder nicht (lassen wir die Diskussion)....erfreulich ist es für mich.

Nicht nur finanziell sondern auch sozial, und die Kinder freuen sich natürlich riesig. Ich bin nur gespannt wer zugenommen hat (Kinder und Erwachsene) ;)!?
Da bin ich in allen Punkten zu 100% bei Dir!

Ich hab abgenommen. Kunststück wenn man über ein Jahr nix arbeitet ;) Ich trainiere ja bereits mit jenen Kindern, die ÖM spielen und da merke ich dass die Kinder einerseits unglaublich gewachsen sind, wenn man sie seit Herbst nicht mehr gesehen hat und andererseits dass sie nicht ganz so fit sind wie vor der Pause. Meine Tochter und ich sind da wohl die Ausnahme, wir sind fitter als vorher.
schlagmuffel
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von schlagmuffel »

Aber wie wird es am 19.5. konkret weitergehen mit der Öffnung des Zugangs zu den Trainingsstätten für alle? Mit den Maßnahmen vom Herbst oder mit Testnachweisen bzw. unbeschränktem Zugang für Genesene und Geimpfte? Wer soll das im zweiten Fall alles und jedesmal überprüfen?
Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

schlagmuffel hat geschrieben: So 9. Mai 2021, 17:35 Aber wie wird es am 19.5. konkret weitergehen mit der Öffnung des Zugangs zu den Trainingsstätten für alle? Mit den Maßnahmen vom Herbst oder mit Testnachweisen bzw. unbeschränktem Zugang für Genesene und Geimpfte? Wer soll das im zweiten Fall alles und jedesmal überprüfen?
Da habe ich volles Vertrauen in unsere Regierung und vor allem in unseren "Sportminister" (Ironie Ende)
_lümmmel

Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Naja, wie zu erwarten war, gibt es selbstverständlich keinerlei Infos der Fachverbände, wie z.B.: vom WTTV oder NÖTTV zu den Öffnungsschritten...siehe Homepages...Ist wohl nicht interessant genug oder die Herrschaften haben Besseres zu tun...oder sind diese noch im Winterschlaf? :sleep:
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Die Landesverbände warten meines Wissens auf konkrete Infos von Sport Austria.

@schlagmuffel: Sofern Du für einen Verein verantwortlich bist, würde ich auf jeden Fall schon mal ein Konzept erarbeiten. Man kann davon ausgehen, dass es ganz ähnlich wie im Herbst ablaufen wird. Auch wird jeder Verein einen oder mehrere „Corona-Verantwortlichen“ brauchen, der für das Führen von Anwesenheitslisten und Ähnliches verantwortlich sein wird. Ich denke mir, dass es durchaus machbar ist Testnachweise bzw. Impfnachweise bei Trainings oder Meisterschaft zu überprüfen. Gerade Zweiteres ist ja eine einmalige Sache, die man nicht ständig wiederholen muss. Sofern die Fluktuation beim Training nicht zu hoch ist, scheint es auch nicht allzu schwierig zu sein. Bei Meisterschaftsspielen müsste dies der Mannschaftsverantwortliche übernehmen so wie dies ja auch bei der Bundesliga wunderbar geklappt und funktioniert hat. Also wo ein Wille, da auch ein Weg. Ich bin da guter Dinge. Bei Trainingslagern wird es wohl komplizierter. Ich denke ich werde hier auf „Nasenbohrer-Tests“ zurück greifen.
R.K.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von R.K. »

_lümmmel hat geschrieben: So 9. Mai 2021, 19:46 Naja, wie zu erwarten war, gibt es selbstverständlich keinerlei Infos der Fachverbände, wie z.B.: vom WTTV oder NÖTTV zu den Öffnungsschritten...siehe Homepages...Ist wohl nicht interessant genug oder die Herrschaften haben Besseres zu tun...oder sind diese noch im Winterschlaf? :sleep:
Es gibt ja auch noch keine gesetzliche Grundlage, die entsprechende Verordnung soll heute veröffentlicht werden :!:
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Das erklärt warum auch die Landesverbände noch keine offiziellen Infos veröffentlicht haben. Danke!
Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Markus G. hat geschrieben: Mo 10. Mai 2021, 06:16 Die Landesverbände warten meines Wissens auf konkrete Infos von Sport Austria.

@schlagmuffel: Sofern Du für einen Verein verantwortlich bist, würde ich auf jeden Fall schon mal ein Konzept erarbeiten. Man kann davon ausgehen, dass es ganz ähnlich wie im Herbst ablaufen wird. Auch wird jeder Verein einen oder mehrere „Corona-Verantwortlichen“ brauchen, der für das Führen von Anwesenheitslisten und Ähnliches verantwortlich sein wird. Ich denke mir, dass es durchaus machbar ist Testnachweise bzw. Impfnachweise bei Trainings oder Meisterschaft zu überprüfen. Gerade Zweiteres ist ja eine einmalige Sache, die man nicht ständig wiederholen muss. Sofern die Fluktuation beim Training nicht zu hoch ist, scheint es auch nicht allzu schwierig zu sein. Bei Meisterschaftsspielen müsste dies der Mannschaftsverantwortliche übernehmen so wie dies ja auch bei der Bundesliga wunderbar geklappt und funktioniert hat. Also wo ein Wille, da auch ein Weg. Ich bin da guter Dinge. Bei Trainingslagern wird es wohl komplizierter. Ich denke ich werde hier auf „Nasenbohrer-Tests“ zurück greifen.
Das ist bei kleinen Vereinen kein Problem wo man sich 2-3 mal die Woche für 3 Stunden zu Training trifft. Wie soll das bei großen Vereinen mit 150 Mitgliedern und Trainingszeiten von 09:00-22:00 funktionieren? Wir haben einige Mitglieder die sich um 10:00 treffen weil sie Vormittag Zeit haben. Soll man sich da als Corona-Verantwortlicher Urlaub nehmen? Ich finde da gehört Eigenverantwortung und Menschenverstand dazu.
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

@Noppenphobiker: Ich bin Obmann eines so großen Vereins ;) Du schreibst es ja wunderbar selber
Ich finde da gehört Eigenverantwortung und Menschenverstand dazu.
Genau so sehe und Hand habe ich das auch. Ich würde noch Vertrauen hinzufügen. Es ist ein leichtes eine Liste/Umfrage via Doodle zu erstellen. Dann weiß man wer wo wann trainieren möchte, wo Tische frei sind und wo nicht, wer einen Impfnachweis hat bzw. gegebenenfalls sich testen lassen muss. Hierzu braucht es jemanden der dies von zuhause aus koordiniert. Dazu muss man sich nicht frei nehmen. Ein Handy ist ausreichend. Und natürlich haben diejenigen die trainieren Eigenverantwortung, Verantwortung gegenüber dem Verein und Verantwortung gegenüber ihren Trainingspartnern. Das hat bis jetzt immer wirklich gut funktioniert, keine schwarzen Schafe, die glauben sie können machen was sie wollen, sondern ganz im Gegenteil jeder hilft mit und unterstützt Covidbeauftragten und Vereinsmitglieder. Da heißt es halt mal das eigene Ego hinten anstellen und vielleicht mehr Vereinsarbeit verrichten als sonst. Aber sofern von Grund auf eine gute Gemeinschaft im Verein vorherrscht, kann man das gemeinsam schon schaffen. Das es natürlich mit Arbeit, Zeitaufwand und Verantwortung verbunden ist, steht außer Frage. Aber dass ist jede Tätigkeit in einem Verein, wenn man mit Herz dabei ist. Also nichts wirklich Neues.
stealth
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von stealth »

Hallo Markus,
hast du eine grobe Schätzung wieviel Prozent deiner Mitglieder schon zumindestens ein Mal (+3 Wochen) geimpft sind?
Interessant wird es wie es mit Impfverweigerern weitergeht, Stichwort kommende Saison.
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Puh, ich müsste lügen, weiß es nicht. Da wir sehr viele Mitglieder haben, aber auch sehr viele die jünger als 16 sind, werden die Geimpften wohl deutlich in der Minderheit sein. Das sollte sich aber in den nächsten Wochen wenn die über 30- und über 40-Jährigen zumindest eine erste Impfung haben deutlich ansteigen. Ich denke mal 2/3 werden am Ende geimpft sein. So wie es auch in der normalen Population sein wird. Die Corona-Zahlen sinken. Das rechne ich mal mehr dem Impfen zu. Von daher bin ich guter Dinge. Ich würde mich aber auf jeden Fall dafür einsetzen, dass alle Tischtennis spielen dürfen, unabhängig ob geimpft oder nicht.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

stealth hat geschrieben: Di 11. Mai 2021, 20:08 Interessant wird es wie es mit Impfverweigerern weitergeht, Stichwort kommende Saison.
Es gab schon Vorschläge bei uns,wenn sich jemand nicht impfen lässt, dass er nicht spielen darf. (Von Vereinskollegen :nono: )
Argument: Nicht Geimpfte sind Spreader die uns alle gefährden. (Sagt ein zweimal geimpfter :D )
_lümmmel

Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

stealth hat geschrieben: Di 11. Mai 2021, 20:08 Hallo Markus,
hast du eine grobe Schätzung wieviel Prozent deiner Mitglieder schon zumindestens ein Mal (+3 Wochen) geimpft sind?
Interessant wird es wie es mit Impfverweigerern weitergeht, Stichwort kommende Saison.
Mit dem Begriff "Impfverweigerer" sollte man sorgsam umgehen. So wie du dies schreibst, könnte man meinen, du kriminalisierst Menschen, die aus Sorge vor Nebenwirkungen von einer Impfung Abstand nehmen. Sonst bist du sehr schnell, wenn es um das Moralisieren geht. Also überdenke deine Wortwahl ein wenig!

Ich bin dafür, dass du dich in diesem Fall selbst zensierst, wie du es sonst sehr gerne und schnell bei anderen machst, wenn du nicht der gleichen Meinung bist! Du schreibst hier deine Privatmeinung. Dies sollte rot hinterlegt werden. Du vertrittst hier nicht die offizielle Meinung des Forums! Impfen ist eine reine Privatsache! Der Begriff "Impfverweigerer" ist umstrittend und diskriminierend.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ballonverteidiger »

@_lümmel:
Da muss ich mich in die Diskussion wieder einklinken, um das aufzuklären, da du offensichtlich falscher Auffassung bist, was die Rot-Vermerke unter manchen deiner letzten Postings in diesem Thread betrifft. Bertram war in diesen Vorgang gar nicht involviert. Das war nach Rücksprache mit Markus mein Einschreiten als Admin. Und zwar aus keinem persönlichen Grund oder weil ich fundamental anderer Ansicht gewesen wäre sondern nur deshalb, weil bei manchen Äußerungen eine Grenze, des dem Forum aus unserer Sicht zuträglichen, überschritten wurde. Auch ich verfolge die politischen Entwicklungen und fragwürdigen Vorgänge der letzten Monate sehr genau und kenne die im Raum stehenden Vorwürfe und habe dazu eine Meinung. Es sei dir außerdem versichert, dass auch in Zukunft jeder frei seine Meinung im Forum äußern kann. Aber es soll wie der Name schon sagt bitte auch "fair" bleiben. Auch ich habe in den letzten Monaten immer wieder meine kritische Haltung zur Corona-Politik und politischen Vorgängen in unserem Land geäußert, die sich in einigen Punkten mit deiner Auffassung deckt. Dennoch handelt es sich bei den Vorwürfen um eine sehr sensible Thematik und man muss bei bislang nicht erwiesenen Verdachtsäußerungen und etwaigen Namensnennungen und Schuldzuweisungen äußerst vorsichtig sein, da die Aufklärung dieser Vorwürfe durch judikative Organe unseres Rechtsstaates zu erfolgen hat und nicht durch Spekulationen in einem TT-Forum. Wir wissen, dass soziale Medien kein rechtsfreier Raum sind und man nicht immer einfach schreiben kann, was man vielleicht im Wohnzimmer laut ausspricht. Der Rot-Vermerk bzw. die Entschärfung der Beiträge dienen sowohl dem Schutz des Verfassers - in dem Fall dir - als auch der Betreiber-Sicherheit bzw. der generellen Integrität unseres Forums. Wir leben in verrückten, unberechenbaren Zeiten und ich habe kein Interesse daran, dass hier jemand von uns wegen unbedachter Äußerungen möglicherweise wegen Verleumdung oder Rufschädigung von irgendjemandem geklagt wird. Bitte das auch zukünftig beim Verfassen von Beiträgen im Hinterkopf behalten, dann ist kein Einschreiten mehr erforderlich. Vielen Dank!

Zu den Öffnungen: Möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, ich freue mich einfach, dass am 19. Mai wieder geöffnet wird. Freue mich primär auf die Wiederöffnung der Fitness-Center und der Gastronomie. Das letzte Mal Tischtennis gespielt habe ich am 30. Oktober 2020. Das war somit die längste TT-Pause seit ich mit 8 Jahren begonnen habe zu spielen. Als ich bis vor einigen Jahren noch 1. Bundesliga gespielt habe, war meine Sommerpause in der Regel drei Wochen, dann ging es schon wieder mit der Vorbereitung los. Die drei Wochen haben sich damals schon recht lange angefühlt. Je länger die Corona-Pause wurde, desto weniger ging es mir aber ab. Dennoch freue ich mich wieder mal zu spielen. Da werden wohl aufgrund von Timing-Problemen viele Schlägerkanten-Treffer dabei sein :-)) Schauen wir mal wie dann tatsächlich auch in der Praxis in den unterschiedlichen Bereichen alles abläuft, aber ein positives Signal und eine Öffnung war längst wünschenswert. In Bezug aufs Tischtennis und die Hallenöffnungen erwarte ich in den nächsten Tagen die Vorgaben seitens des Verbandes, die anhand der Verordnung des Gesundheitsministeriums ausgearbeitet werden. Hoffentlich wird dann ein möglichst sicherer und vor allem anhaltender Wiedereinstieg in Nachwuchs- und Breitensport-Training möglich sein.

Zum Impfen: Jeder schreibt hier seine Privatmeinung, _lümmel. Zumindest hoffe ich das doch, dass hier keiner irgendeine Lobby vertritt. Und das soll auch so bleiben. Es gibt "keine offizielle Meinung des Forums", falls du den falschen Eindruck hattest, dass diese gleichzusetzen wäre mit jener von Bertram. Bitte auch generell von persönlichen Angriffen gleich wieder Abstand zu nehmen, so eine Diskussionskultur möchte hier keiner von uns. Jeder von uns hat seine Meinung. Ich schätze und respektiere jede Meinung, obwohl ich in dem Fall auch anderer Auffassung bin als Bertram.

Ich versuche seit einigen Wochen mich aufgrund meiner persönlichen Impf-Entscheidung wissenschaftlich differenziert mit der Thematik auseinanderzusetzen wie das meinen Beobachtungen zu Folge in meinem Umfeld absolut keiner macht und bin aber bislang noch zu keiner finalen Entscheidung gekommen. Dabei sehe ich mich selbst weder als Impfgegner noch als Impfverweigerer sondern eher als gesunden Skeptiker, der versucht generell Dinge zu hinterfragen und sich seine persönliche Meinung aufgrund von Fakten zu bilden. Dafür muss man aber auch Zeit investieren und einen Blick über den medialen Tellerrand werfen. Eine Entscheidung fällt mir in der Thematik bislang schwer, da es am Ende des Tages mit dem aktuellen Kenntnisstand eine Abwägungssache ist. Was wir definitiv wissen ist, dass Covid in unterschiedlichen Altersgruppen auch in der Häufigkeit unterschiedliche Krankheitsausbrüche bzw. -verläufe hervorrufen kann. Die Impfung hat - wenn man sich die Daten genau ansieht - gesamt-gesellschaftlich offensichtlich sehr positive Effekte in jenen Ländern, wo bereits breit durchgeimpft wurde. Das ist sehr erfreulich! Allerdings sind auch Nachteile bzw. Stand heute noch offene Fragen, die noch nicht beantworten werden können und für mich persönlich auch nicht so einfach vom Tisch gewischt werden können. Die Reaktogenität und Nebenwirkungen sind überdurchschnittlich hoch bei allen Corona-Impfstoffen, ein Impf-Durchbruch = Infektion und Krankheit trotz Impfung bereits vielfach erwiesen und auch die Frage der sterilen Immunität wird zwar medial teilweise propagiert, ist aber wissenschaftlich bislang nicht belegt und scheint sehr unwahrscheinlich. Ebenfalls nicht bekannt ist noch die Dauer des aufgebauten Impfschutzes. Bitte auch zu bedenken, dass sich alle Hersteller vertraglich von ihrer Haftung bei möglicherweise auftretenden anhaltenden Impfschäden befreien haben lassen. Insofern ist die Impfung Stand heute ein Selbstschutz mit allen noch einhergehenden Ungewissheiten und Risiken und dann bitte auch nur als solcher zu bewerten. Bedenken bezüglich Impfstoffsicherheit und Wirksamkeit, sofern sie auch begründet werden können, sind aus meiner Sicht zu respektieren und diskutieren. Aus meiner Sicht hat man in unterschiedlichen Alters- bzw. den Risikogruppen mit den jetzigen Impfstoffen auch unterschiedliche Risiko-Nutzen-Bewertungen. Diese Abwägung von Nutzen-Risiko der Impfung sollte meiner Meinung nach bei Bedenken daher sehr individuell erfolgen bzw. nach Rücksprache und Aufklärung durch einen Arzt des Vertrauens. Dieses Vorgehen war bis dato aus gutem Grund eigentlich Standard vorab jeder Impfung. Das Ausüben von direktem oder auch indirektem Druck auf Menschen, wie es nun vorangetrieben wird, erachte ich daher für fragwürdig und unkorrekt, da die bislang erfolgten Erkenntnisse zu den Impfstoffen dies nicht rechtfertigen. Die Impfung ist für mich mit aktuellem Datenstand noch nicht als für jeden einzelnen alternativlos und auch sinnvoll argumentierbar.

In der Diskussion problematisch sehe ich auch, dass durch die Verwendung des Begriffs "Impfverweigerer" - ob gewollt oder ungewollt - oft pauschal jeder der sich nicht oder noch nicht impfen lassen möchte, in das Eck der "unvernünftigen, unsolidarischen Corona-Leugner" gestellt wird. Das ist so sicherlich nicht richtig und aufgrund der von mir bereits ausgeführten offenen Fragen zur Impfung auch nicht gerechtfertigt. Ich glaube diese Pauschalisierungen wie sie seit 14 Monaten in der Corona-Debatte generell stattfinden, haben in der Bekämpfung der Pandemie bislang nichts positives beigetragen sondern nur zu einer zusätzlichen Befeuerung der gesellschaftlichen Spaltung beigesteuert. Klar gibt es Menschen, die man aufgrund ihrer nicht evidenz-basierten Corona-Theorien und der Verharmlosung sowieso nicht für eine Impfung überzeugen wird können. Aber es gibt auch viele Menschen - darunter viele namhafte Experten bzw. Mediziner - die aus guten Gründen noch Vorbehalte und Bedenken gegenüber den Impfstoffen und der nun ultraschnellen Ausrollung über alle Bevölkerungsgruppen hinweg haben, obwohl man sich noch im Rolling Review von Studienphase 3 befindet, die erst Ende 2022/Anfang 2023 abgeschlossen sein wird. Bis zum Abschluss der Studie sind eben auch all diese Impfstoffe erstmal nur bedingt zugelassen, da alle Daten erst im Lauf der Zeit erhoben werden können. Gerade bei jüngeren Altersgruppen und Kindern bin ich aktuell doch etwas verwundert, wie rasch da nun bereits vorgeprescht wird. Denn die Covid-Daten zeigen, dass jüngere Menschen eigentlich doch schwindend geringe Risiken einer schweren Covid-Erkrankung haben. Da frage ich mich, was dann die Impfung eigentlich verhindern soll... Wie ist da die Risiko-Nutzen-Abwägung? Den Impf-Befürwortern bzw. der Lobby fehlen derzeit jedenfalls noch einige wenige, aber doch essentielle evidenz-basierte Argumente und Fakten um noch berechtigte Bedenken wirklich vollends befriedigend ausräumen zu können. Daher soll sich bitte jeder selbst seine Meinung bilden und seine persönliche Entscheidung verantwortungsvoll treffen. Da darf es aus meiner Sicht zu keiner Bevormundung oder Verunglimpfung kommen. Was die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betrifft, bin ich absolut bei Markus, das soll für alle Gruppen, unabhängig ob geimpft oder nicht geimpft, unter sinnvollen Voraussetzungen bzw. Sicherheitsmaßnahmen möglich sein. Ich hoffe, dass in den nächsten Wochen meine Bedenken bezüglich der Impfung vielleicht ja schon ausgeräumt werden können. Der Faktor Zeit wird immer mehr Klarheit in die noch offenen Fragen bringen.
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Toll und sachlich zusammen gefasst. Vor allem ist es sehr schön zu lesen wenn Argumente dafür und Argumente dagegen gegen übergestellt werden. Leider sind aktuell die Nerven von sehr vielen Menschen sehr angespannt so dass es meistens zu extremen Meinungen und extremen Haltungen kommt. Alles ist gleich katastrophal schlecht oder super super gut. Es fehlt mir in vielen Diskussionen oft die Mitte, die Grauzonen, bei dem vielen „Weiß oder Schwarz“. Wie schon mehrfach geschrieben, denke ich auch dass das Impfen eine persönliche Entscheidung ist, die man niemanden zum Vorwurf machen sollte. Und so weit wie möglich werde ich versuchen, dass weder einem Geimpften als auch einen Nichtgeimpften bei der Sportausübung im Verein ein Nachteil erwachsen wird. Eigenverantwortung und Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber spielen hier natürlich eine wichtige Rolle.
Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Sehr gut geschrieben und genau meine Ansicht. Ich habe mich auch bei Ärzten schlau gemacht, weil eines nie angesprochen wird:
Es gibt ja diese ominöse 3G Regel (geimpft,getestet,genesen) Offensichtlich gibt es das vierte G nicht mehr nämlich gesund
Viel interessanter finde ich allerdings folgende Tatsache. Jeder der positiv getestet wurde und es sich nach weiteren Test herausgestellt hat, dass es falsch positiv war, gilt trotzdem als genesen und ist einem Geimpften gleichgestellt. Ich kenne persönlich solche Fälle und ja man ist dann als genesen registriert. :D Wie man ja inzwischen weiß sind ca 20% aller Tests falsch positiv gewesen.
R.K.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von R.K. »

Noppenphobiker hat geschrieben: Mi 12. Mai 2021, 08:18
Viel interessanter finde ich allerdings folgende Tatsache. Jeder der positiv getestet wurde und es sich nach weiteren Test herausgestellt hat, dass es falsch positiv war, gilt trotzdem als genesen und ist einem Geimpften gleichgestellt. Ich kenne persönlich solche Fälle und ja man ist dann als genesen registriert. :D Wie man ja inzwischen weiß sind ca 20% aller Tests falsch positiv gewesen.
Da muss man keine eigenen Tatsachen erfinden, ist eh alles genau beschrieben.
Als genesen gilt man: siehe https://www.sozialministerium.at/Inform ... ahmen.html

a) Mit einem Absonderungsbescheid + neg. PCR Test - 6 Monate
b) Mit einer ärztlichen Bestätigung der Infektion + neg. PCR Test - 6 Monate
c) Mit einem entsprechenden Antikörper-Test - 3 Monate


Solange die Infektionslage hoch ist und die Impfstoffe offiziell als sicher eingestuft werden, muss man als Nichtgeimpfter eben auf manches verzichten oder seinen aktuellen negativen Covid Status mittels Test nachweisen. Ungeimpft (warum auch immer) und gleichzeitig den selben Status wie ein Geimpfter zu haben, wird sich nur schwer argumentieren lassen. Wie praxistauglich ein ständiges Testen - vor jedem erdenklichen Anlass - ist, wird die Zukunft zeigen.

Was Tischtennis betrifft sollten wir froh sein - wenn wieder etwas möglich ist. Da sich die Umstände in dieser Seuche ja ständig ändern, möchte ich meine Erwartungen aber eher klein halten. Die verschiedenen Verbände sollten natürlich Überlegungen anstellen, wie es in Zukunft weitergeht, verschiedene Szenarien erarbeiten. Mit der Kommunikation nach Außen würde ich aber eher warten. Noch kann niemand beurteilen wie die Situation im Herbst tatsächlich ist. Zu viele Ankündigungen machen da nur Stress, wie uns die Politik ja vorgezeigt hat. Das meiste ergibt sich ja durch die entsprechenden Gesetze und Verordnungen von selbst

Wenn es zu keiner drastischen Verbesserung der Lage kommt, wird auch im Herbst kein Meisterschaftsbetrieb möglich sein. Die aktuelle Verordnung lässt wahrscheinlich auch keinen sinnvollen Betrieb zu. Aktuell werden 20m2 pro Anwesendem gefordert, d.h für eine Meisterschaftspartie benötigt man eine Halle mit 120m2 . Da die nächsten Lockerungsschritte erst für 1. Juli geplant sind, gilt das auch für die geplante inoffizielle Fortsetzung des WTTV Cups.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von stealth »

_lümmmel hat geschrieben: Ich bin dafür, dass du dich in diesem Fall selbst zensierst, wie du es sonst sehr gerne und schnell bei anderen machst, wenn du nicht der gleichen Meinung bist! Du schreibst hier deine Privatmeinung. Dies sollte rot hinterlegt werden. Du vertrittst hier nicht die offizielle Meinung des Forums! Impfen ist eine reine Privatsache! Der Begriff "Impfverweigerer" ist umstrittend und diskriminierend.
Ich muss dich leider enttäuschen, ich habe mich vor 3 Jahren komplett aus dem operativen Geschäft zurückgezogen :D Ich gönne mir daher eine private Meinung. Dein Glaskinn ist typisch, daher bedarf es auch keiner Schläge unter die Gürtellinie meinerseits.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von stealth »

R.K. hat geschrieben: Was Tischtennis betrifft sollten wir froh sein - wenn wieder etwas möglich ist. Da sich die Umstände in dieser Seuche ja ständig ändern, möchte ich meine Erwartungen aber eher klein halten. Die verschiedenen Verbände sollten natürlich Überlegungen anstellen, wie es in Zukunft weitergeht, verschiedene Szenarien erarbeiten. Mit der Kommunikation nach Außen würde ich aber eher warten. Noch kann niemand beurteilen wie die Situation im Herbst tatsächlich ist. Zu viele Ankündigungen machen da nur Stress, wie uns die Politik ja vorgezeigt hat. Das meiste ergibt sich ja durch die entsprechenden Gesetze und Verordnungen von selbst

Wenn es zu keiner drastischen Verbesserung der Lage kommt, wird auch im Herbst kein Meisterschaftsbetrieb möglich sein. Die aktuelle Verordnung lässt wahrscheinlich auch keinen sinnvollen Betrieb zu. Aktuell werden 20m2 pro Anwesendem gefordert, d.h für eine Meisterschaftspartie benötigt man eine Halle mit 120m2 . Da die nächsten Lockerungsschritte erst für 1. Juli geplant sind, gilt das auch für die geplante inoffizielle Fortsetzung des WTTV Cups.
Da stimme ich dir zu. Ich freue mich wieder einmal spielen zu dürfen. Der Verband muss sich für Herbst ein paar Szenarien überlegen, ich bin so wie im letzten Herbst skeptisch und neige nicht zu vorschneller Euphorie. Neue Mutationen, gegen die die Impfung nicht so wirkt, sind nur eine der vielen Varianten. Auch der Durchimpfungsgrad wird eine Rolle spielen. Eine Kombination mit einer Grippewelle, die diese Saison wegen der Lockdowns ausblieb, ist auch ein problematische Version. Aber vermutlich wird es halt so sein, dass wir starten und uns dann versuchen durchzuwurschteln, ich nenne das liebevoll die österreichische Variante. Ich wäre im Zweifelsfall für eine freiwillige Rumpfmeisterschaft ohne Saisonwertung und ohne Auf- und Abstieg, damit kein Zwang entsteht mit Krampf mitzumachen. Unvergesslich ist mir die abgebrochene Saison, wo bis zum letzten Tag vor dem Lockdown mit Spielverschiebungen und w.o.-Partien um Pseudopunkte gerungen wurde, im Nachhinein ein ziemlich merkwürdiges Ignorieren der Sturmwarnung. Als wir uns im November aus der Meisterschaft zurückgezogen haben, wurden wir noch belächelt.
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

@stealth: Du wirst lachen, aber ich hab mir heute im Auto auch gedacht ob es nicht besser wäre, statt Klassen und Gruppen zu 12 Teams, nächste Saison auf 6 Teams zu reduzieren. Damit man es auf jeden Fall schafft eine Saison komplett zu spielen und mehr Spielraum für Verschiebungen wegen Corona-Fällen zu haben. In wie weit dies geht und man dies auch darf, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber es würde schon Sinn machen auf Grund der aktuellen Situation das Meisterschaftsregulativ für eine Saison zu adaptieren.
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