Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

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Markus G.
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Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Markus G. »

Österreichs Tischtennis-Nationalteams stehen bei den Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober) vor lösbaren in der Gruppenphase. Die als Nummer drei gesetzte rot-weiß-rote Damenauswahl bekam in Gruppe C mit Weißrussland und Spanien alles andere als leichte Gegnerinnen zugelost, im Normalfall sollten Polcanova & Co. ihrer Favoritenrolle aber gerecht werden. Neben Sofia Polcanova, Karoline Mischek und Amelie Solja wird die sechsfache Olympia-Teilnehmerin Liu Jia ihrem Team zur Verfügung stehen.

Unsere Herren – als Nummer 4 gereiht – messen sich in Gruppe D mit Polen und Spanien. Es wird von Beginn an höchste Konzentration gefordert sein, aus den acht Vorrundengruppen qualifizieren sich nur die Gruppensieger für das Viertelfinale. Nach dem Rücktritt von Stefan Fegerl stehen neben Robert Gardos, Daniel Habesohn, und Andreas Levenko noch David Serdaroglu und Alexander Chen im Fünf-Mann-Kader.

Sieben Team-Medaillen

Neben dem Mannschaftsgold 2015 in Jekaterinburg (Russland) durch ein 3:2 gegen Deutschlands und Silber 2005 nach einem unglücklichen 2:3 gegen die Dänen bei deren Heim-EM 2005 in Aarhus stehen bei den ÖTTV-Herren vier weitere Bronzemedaillen zu Buche. Österreichs Damen erreichten 2014 in Lissabon (Portugal) das Endspiel, mussten aber der deutschen Auswahl bei der Siegerehrung den Vortritt lassen.

Gruppeneinteilung
Herren
Gruppe D: Österreich, Polen, Spanien
Damen
Gruppe C: Österreich, Weißrussland, Serbien

Rahmenzeitplan
28. bis 30. September … Gruppenspiele
1.September … Viertelfinale
2. September … Semifinale
3. September … Finale


Mit lieben Grüßen

Wolfgang Paulik
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Wie schätzt ihr unsere Chancen auf einen Podestplatz ein?
Ani
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Ani »

Naja Polen wird vermutlich schwierig…Spanien sollte zu knacken sein.

Danach ist vieles möglich…..kommt halt auf die Auslosung an.


Interessant das Deutschland zB. Ohne Boll und Ovtcharov spielen. Ich denke Schweden ist ein heißer Kandidat auf den Titel.
FORZA ITALIA !!!!!
Markus G.
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Markus G. »

Jepp, Spanien war zu knacken. Aber es war schwierig ;)
ei Siege von Spaniens Nummer eins waren am Ende zu wenig, nach einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und je einem Punktgewinn von Robert Gardos, Daniel Habesohn und Andreas Levenko feierten unsere Herren in Rumänien einen wichtigen Auftakterfolg. Morgen gegen Polen geht es um Platz eins in der Gruppe und den Einzug ins Viertelfinale …

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Nach der Auftaktniederlage von Daniel Habesohn gegen Spaniens Topspieler Alvaro Robles sorgte Robert Gardos zunächst durch ein klares 3:0 gegen die nominelle Nummer drei der Gegner Carlos Caballero für den Ausgleich. Der Weltranglisten-248. Iberer konnte das Spiel nur bis zum Stand von 7:7 in Satz eins offen gestalten, in weiterer Folge war der Österreicher klar spielbestimmend.

Vorentscheidung auf Position drei

Für die wichtige, und am Ende vorentscheidende Führung war Andreas Levenko gegen den im Penholder-Stil spielenden und unglaublich hart schlagenden Jesus Cantero verantwortlich. Nach zweimaliger österreichischer Führung ging es noch in den Entscheidungssatz, in dem sich Levenko nach perfektem 3:0-Start plötzlich mit 4:5 im Hintertreffen sah. Mit Nervenstärke und unbändigem Kampfgeist holte er aber die nächsten sechs Punkte zum 10:5, nach einer vergebenen Chance nutzte der 23-Jährige aber seine zweite zum Sieg.

Nachdem Alvaro Robles auch im Nummer-1-Duell von Robert Gardos nicht zu besiegen war, musste das fünfte und letzte Einzel entscheiden. In diesem erwies sich Daniel Habesohn als deutlich überlegener Spieler, wurde gegen Carlos Caballero seiner Favoritenrolle in drei Sätzen gerecht und fixierte nach einer mannschaftlich kompakten Leistung des Teams den verdienten Gesamterfolg. Im morgigen Spiel gegen Polen (12 Uhr) kommt es zu einem echten Finale um Platz eins in Gruppe D, nachdem die Polen bereits gestern Dienstag mit 3:1 über Spanien siegreich blieben
Quelle: https://www.oettv.org/de/newsshow-team- ... n-einstand
Markus G.
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Markus G. »

Damen und Herren schaffen den Einzug ins Viertelfinale :clap: :notworthy:
Herren nach nervenaufreibendem 3:1 über Polen im EM-Viertelfinale

Gleich drei Spiele im Länderkampf Österreich gegen Polen standen auf Tisch 3 der BT Arena von Cluj Napoca bis zum aller letzten Punkt auf des Messers Schneide. Nach der Führung durch Daniel Habesohn war am Ende Robert Gardos mit zwei knappen 3:2-Siegen maßgeblich am Erfolg beteiligt, lediglich Andreas Levenko hatte mit 18:20 im Entscheidungssatz das Nachsehen.

Daniel legte im Auftakteinzel gegen Jakub Dyjas entfesselt los, zog mit 9:1 davon und stellte mit 11:3 und 11:7 früh die Weichen auf Erfolg. Nach mäßigem Start in Durchgang drei (0:4) kam der Wiener zwar noch bis auf einen Punkt heran, musste mit 9:11 aber doch den ersten Satzgewinn der polnischen Nummer eins zulassen. In Durchgang vier lief es für Habesohn aber wieder wie zu Beginn. Mit einem beeindruckenden Lauf auf 8:1 zog er unaufhaltsam davon, ein souveränes 11:5 brachte seinem Team den wichtigen ersten Punkt.

In einer überaus abwechslungsreichen Partie mit mehrmals wechselnden Führungen konnten anschließend Robert Gardos mit all seiner Routine ein Break verhindern. Satz eins holte der 42-Jährige nach 2:7 noch mit 11:8, ein flottes 11:5 bescherte Marek Badowski den Ausgleich. In Durchgang drei holte sich der Österreicher nach 5:8 mit 14:12 die neuerliche Führung, ließ aber in Satz vier - den Sieg vor Augen - ein 10:7 ungenutzt. Mit 13:11 erzwang der Pole noch einen Entscheidungssatz und erwischte in diesem mit 4:1 auch den deutlich besseren Start. Gardos gelang es jedoch ein weiteres Mal einen Rückstand wettzumachen, zog auf 10:5 davon und verwertete bei 10:8 seinen insgesamt siebenten Matchball.

Noch deutlich enger ging es in Spiel drei zur Sache! Nach 0:2-Rückstand gegen den in der Deutschen Bundesliga bei TTF Liebherr Ochsenhausen aufschlagenden Samuel Kulczycki gelang Andreas Levenko der Ausgleich, und auch in Durchgang fünf sah es bis zum 9:6 gut für den Österreicher aus. Bei 8:10 konnte der Pole aber gleichziehen, in der Verlängerung wog das Spiel hin und her, insgesamt fünfmal fehlte Levenko nur ein Punkt zum Sieg und 3:0-Endstand, ehe Kulczycki mit seiner sechsten Chance auf 20:18 seine Mannschaft im Rennen hielt.

Und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, ging es auch im nächsten Spiel über die volle Distanz. Und es entwickelte sich nahezu eine Kopie des vorigen Matches. 0:2 lag Robert Gardos gegen Jakub Dyjas zurück, kämpfte sich nach Abwehr eines Matchballes mit 11:9 und 11:5 in den Decider. Hier endet jedoch glücklicherweise die Parallelität zu Spiel drei. Nach 1:3 drehte Gardos das Spiel auf 5:3, rettete den Zweipunkt-Vorsprung bis 10:8 und nutzte bei 10:9 seine zweite Chance zum vielumjubelten Sieg.

Als Sieger der Gruppe D stehen Österreichs Herren damit am Freitag im Viertelfinale, die Auslosung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.


Österreich – Polen 3:1

Daniel Habesohn – Jakub Dyjas 3:1 (3,7,-9,5)
Robert Gardos – Marek Badowski 3:2 (8,-5,12,-11,8)
Andreas Levenko – Samuel Kulczycki 2:3 (-6,-8,8,11,-18)
Robert Gardos – Jakub Dyjas 3:2 (-8,-4,11,5,9)
Österreichs Damen souverän im EM-Viertelfinale

Minimalziel souverän erreicht! Österreichs Damen zogen nach dem 3:0 gegen Weißrussland mit 6:0 Einzelerfolgen als Gruppensieger ins Viertelfinale der Mannschafts-EM In Cluj-Napoca (Rum) ein. Dort treffen Sofia Polcanova, Liu Jia und Karoline Mischek sowie Ersatz Amelie Solja am Freitag um 12 Uhr auf Frankreich. Die Herren müssen drei Stunden zuvor in der Runde der besten Acht gegen Russland an die Platte.

Klare Siege von Sofia Polcanova (3:1 gegen Katsiaryna Baravok) und Liu Jia (3:1 gegen Daria Trigolos) brachten Österreichs Damen im Spiel gegen Weißrussland schnell mit 2:0 in Führung. Dann legte Karoline Mischek, die nach der Bronze-Medaille im Doppel beim WTT Star Contender in Katar mit viel Selbstvertrauen angereist war, überzeugend nach, schlug Vera Volkava mit 3:0 und fixierte den 3:0-Erfolg, der den Aufstieg ins Viertelfinale bedeutet hatte.
Herren nach nervenaufreibendem 3:1 über Polen im EM-Viertelfinale

Wesentlich mehr wurden Österreichs Herren beim 3:1 gegen Polen gefordert: Gleich drei Spiele standen bis zum allerletzten Punkt auf des Messers Schneide. Nach der Führung durch Daniel Habesohn war am Ende Robert Gardos mit zwei knappen 3:2-Siegen maßgeblich am Erfolg beteiligt, lediglich Andreas Levenko hatte mit 18:20 im Entscheidungssatz das Nachsehen.
Daniel Habesohn legte im Auftakteinzel gegen Jakub Dyjas entfesselt los, zog mit 9:1 davon und stellte mit 11:3 und 11:7 früh die Weichen auf Erfolg. Nach mäßigem Start in Durchgang drei (0:4) kam der Wiener zwar noch bis auf einen Punkt heran, musste mit 9:11 aber doch den ersten Satzgewinn der polnischen Nummer eins zulassen. In Durchgang vier lief es für Habesohn aber wieder wie zu Beginn. Mit einem beeindruckenden Lauf auf 8:1 zog er unaufhaltsam davon, ein souveränes 11:5 brachte seinem Team den wichtigen ersten Punkt.

In einer überaus abwechslungsreichen Partie mit mehrmals wechselnden Führungen konnten anschließend Robert Gardos mit all seiner Routine ein Break verhindern. Satz eins holte der 42-Jährige nach 2:7 noch mit 11:8, ein flottes 11:5 bescherte Marek Badowski den Ausgleich. In Durchgang drei holte sich der Österreicher nach 5:8 mit 14:12 die neuerliche Führung, ließ aber in Satz vier - den Sieg vor Augen - ein 10:7 ungenutzt. Mit 13:11 erzwang der Pole noch einen Entscheidungssatz und erwischte in diesem mit 4:1 auch den deutlich besseren Start. Gardos gelang es jedoch ein weiteres Mal einen Rückstand wettzumachen, zog auf 10:5 davon und verwertete bei 10:8 seinen insgesamt siebenten Matchball.

Noch deutlich enger ging es in Spiel drei zur Sache! Nach 0:2-Rückstand gegen den in der Deutschen Bundesliga bei TTF Liebherr Ochsenhausen aufschlagenden Samuel Kulczycki gelang Andreas Levenko der Ausgleich, und auch in Durchgang fünf sah es bis zum 9:6 gut für den Österreicher aus. Bei 8:10 konnte der Pole aber gleichziehen, in der Verlängerung wog das Spiel hin und her, insgesamt fünfmal fehlte Levenko nur ein Punkt zum Sieg und 3:0-Endstand, ehe Kulczycki mit seiner sechsten Chance auf 20:18 seine Mannschaft im Rennen hielt.

Und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, ging es auch im nächsten Spiel über die volle Distanz. Und es entwickelte sich nahezu eine Kopie des vorigen Matches. 0:2 lag Robert Gardos gegen Jakub Dyjas zurück, kämpfte sich nach Abwehr eines Matchballes mit 11:9 und 11:5 in den Decider. Hier endet jedoch glücklicherweise die Parallelität zu Spiel drei. Nach 1:3 drehte Gardos das Spiel auf 5:3, rettete den Zweipunkt-Vorsprung bis 10:8 und nutzte bei 10:9 seine zweite Chance zum vielumjubelten Sieg.
Als Sieger der Gruppe D stehen Österreichs Herren damit am Freitag (9 Uhr) im Viertelfinale und treffen auf Russland.

Team-EM in Cluj/Rum. (bis So.):
Damen-Viertelfinale:
Österreich – Frankreich am Freitag 12 Uhr (Tisch 1)

Gruppe C:
Österreich – Weißrussland 3:0
Sofia Polcanova – Katsiaryna Baravok 3:1 (1, -8, 2, 5)
Liu Jia – Daria Trigolos 3:1 (6, -8, 4, 10)
Karoline Mischek – Vera Volkava 3:0 (7, 6, 4)

Mittwoch: Österreich – Serbien 3:0
Sofia Polcanova – Izabela Lupulesku 3:1 (4, -8, 6, 10)
Liu Jia – Sabina Surjan 3:1 (8, 8, -6, 4)
Karoline Mischek – Tijana Tokic 3:1 (6, -6, 5, 3)

Endtabelle: 1. Österreich 4, 2. Weißrussland 3, 3. Serbien 2
Quelle: jeweils ÖTTV
Ani
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Ani »

Sieht sehr gut aus....Österreich führt 2 : 0

Zu sehen im Livestream der ETTU!
FORZA ITALIA !!!!!
Ani
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Ani »

2:3. :banghead: :banghead: :?

Danny hatte einige Matchbälle….aber leider in 5 verloren, und Gardos auch 2:3.

Schade aus der Traum von einer Medaille.
FORZA ITALIA !!!!!
Markus G.
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von Markus G. »

Sehr bitter :( Auch Damen verlieren.
floxe
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Re: Team-Europameisterschaften im rumänischen Cluj-Napoca (28. September bis 3. Oktober 2021)

Beitrag von floxe »

Hab leider die erste Partie bei den Damen verpasst, was war denn bei Sofia los?
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