"Psychische Gewalt" im Tischtennis
Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Wie immer wenn Tischtennis in den Schlagzeilen steht, man selbst mit dem Sport assoziiert wird und man wie ich ein breites Netzwerk hat, wird man mehr als sonst darauf angesprochen, das stimmt. Aber negative Auswirkungen im Sinne von Mitglieder verlassen den Verein, Kinder und Jugendliche brechen weg, Sponsoren fragen nach oder setzen den Geldfluss aus, etc. hat es bis dato bei mir nicht gegeben. Im Gegenteil, ich erlebe insgesamt nach Corona wieder einen größeren Zuspruch von Tischtennis von allen Seiten. Es mag aber durchaus sein, dass die negativen Auswirkungen mich erst später erreichen.
ATUS Langenzersdorf hat sich im Übrigen nach einem ausführlichen internen Austausch dazu entschlossen den Ansinnen der Bundesligavereine der Damen anzuschließen.
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StrappingYoungLad
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Bei dem Geschwafel von Gotschke und Herzog bei Sport am Sonntag müssten einem normalerweise die Worte fehlen, aber man darf sich ja über nichts mehr wundern.
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Dazu kommt noch eine mehr als erbärmliche Stellungnahme von Conrad Miller. Auch die Behauptung, man bedauere das Ausscheiden der Sportdirektorin des ÖTTV und unterstellt ihr vor der Verantwortung davon zu laufen und dadurch eine geordnete Übergabe zu verhindern, ist an Zynismus nicht zu überbieten. Aber es ist davon auszugehen, dass Rücktritte noch vor den Staatsmeisterschaften in Horn nächstes Wochenende stattfinden. Und diese Rücktritte sollten sich nicht auf Gottschke und Miller beschränken. Damit endlich wieder der TT Sport im Mittelpunkt steht und nicht selbstgefällige Ignoranten. Den Rest werden die Gerichte aufklären und dem entsprechend das weitere Vorgehen bestimmen.
Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Das Interview von Andi Meixner hat mir sehr gut gefallen, ihm glaube ich dass es ihm um die Kinder UND dem Sport geht
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Der NÖTTV konnte nix machen weil der Trainer nicht erreichbar war, der ÖTTV konnte nix machen weil man ja garkeine Durchgriffsmöglichkeit hat ( formal vielleicht) und die Schilderungen der Trainerin nicht konkret genug sind und eigentlich hätten ja die Eltern was tun müssen vom Vereinsobmann heißt es, die Vorwürfe seien haltlos - es hat auf jeden Fall keiner etwas falsch gemacht
Was soll man da sagen
Gibts keine Anwälte oder einfach Juristen im ÖTTV?
Was soll man da sagen
Gibts keine Anwälte oder einfach Juristen im ÖTTV?
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Dem Verweis auf die Eltern haftet seitens Gottschke Zynismus an. Allfällige Sanktionen verschweigt man in diesem Zusammenhang. Auch die immer wieder vorgebrachten fehlenden Beweise sind absurd, weil dem Verband diese nicht vorzulegen sind. Dafür gibt es eben ordentliche Gerichte. Die persönliche Stellungnahme von Conrad Miller eine Offenbarung der Selbstherrlichkeit. Alles unwahr, selbst keine Schuld und alles eine Intrige auf anderer Ebene. Verbunden mit Drohungen der Rechtsstaatlichkeit. Bei diesen offenen Brief fällt mir spontan das Märchen "vom bösen Wolf" ein und die legendäre Kreidestimme. Lasse mich gerne der Rechtsstaatlichkeit zuführen Herr Miller.
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old_rookie
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Ich denke es sollten auch die Spieler ein Zeichen setzen und die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft boykottieren.
Da fehlt vermutlich vielen das Rückgrat das durchzuziehen
Da fehlt vermutlich vielen das Rückgrat das durchzuziehen
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Na ja, der Veranstalter Horn hatte viel Arbeit und diese sollte auch gewürdigt werden. Auch weil es immer schwieriger wird, Sponsoren zu gewinnen. Also, wenn Rückgrat dann seitens des ÖTTV und auch der Führungsriege des NÖTTV entweder noch diese Woche Rücktritt, oder ganz einfach angekündigt fern bleiben. Damit der Sport im Vordergrund stehen kann, denn nur um den geht es. Staatsmeistertitel und das weiß ich aus eigener Erfahrung, sind etwas kostbares und wertvolles und die Sportlerinnen und Sportler verdienen es unbefangen und mit Freude und Einsatz um Titel kämpfen zu dürfen. Für den würdevollen Rahmen sorgen und da bin ich mir ganz sicher die Veranstalter in Horn. Also an den ÖTTV und NÖTTV, zurücktreten oder zumindest aus Respekt vor den Spielerinnen, Spielern, Zuschauern und dem Veranstalter Horn fernbleiben.
Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Ich wünsche mir eine lückenlose und vollständige Aufklärung und erst danach passende und angebrachte Konsequenzen. Konsequenzen, die die Vergangenheit, die Gegenwart und selbstverständlich die Zukunft betreffen.
Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Markus, da bin ich ganz bei Dir. Zusätzlich wünsche ich mir aber, dass diejenigen, die Schuld auf sich geladen haben und dies auch wissen, sofort die Konsequenzen ziehen. Aber als gelernter Österreicher weiß ich: Augen zu und durch 
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Sehe ich nur hinsichtlich des Wunsches auf lückenlose Aufklärung so wie Markus. Bei der aktuellen Sach- und Faktenlage wäre es seitens der Verantwortlichen schon angebracht, devote aufzutreten und sich zurück zu nehmen. Und eines sei an dieser Stelle nochmals festgehalten. Ohne den öffentlichen Druck, dem Sperren der Fördergelder, der Rücktrittsaufforderung und dergleichen mehr, wäre bis jetzt nichts geschehen. Auch keine Anzeige an die Staatsanwaltschaft. Und nachdem nicht sicher ist, wie lange Ermittlungen andauern, kann hinsichtlich allfälliger erster Konsequenzen nicht zugewartet werden. Denn das Zuwarten ist für die Betroffenen nicht zumutbar. Und eine dieser Konsequenzen muss sein sich zurück zu nehmen und alles zu tun, um die Aufklärung zu unterstützen. Und mittlerweile gab es ja Akteneinsicht. Da ist es nicht dienlich den Rücktritt der Sportdirektorin zu kritisieren und in einem offenen persönlichen Brief alles in Abrede zu stellen und mit rechtsstaatlichen Maßnahmen zu drohen.
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
hätte man nicht schon lange entsprechend reagieren können
bzw müssen , wenn die Vorwürfe wirklich haltlos wären (Anzeige)?
Abgesehen davon steht auf der Website des Asvö, dass der Präsidiumsposten für NÖ derzeit nicht besetzt ist (während der Präsident auf der Asvö-NÖ Seite unverändert ist)
bzw müssen , wenn die Vorwürfe wirklich haltlos wären (Anzeige)?
Abgesehen davon steht auf der Website des Asvö, dass der Präsidiumsposten für NÖ derzeit nicht besetzt ist (während der Präsident auf der Asvö-NÖ Seite unverändert ist)
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Bei einer Anzeige wird zuerst ein Anfangsverdacht geprüft. Gibt es den nicht, wird nicht weiter ermittelt. Und genau so hätte es gemacht werden müssen. Dem ÖTTV und NÖTTV wurden mutmaßliche Vorfälle gemeldet. Wenn die Verbände nicht sicher sind, ob etwas dran ist - Anzeige. Den Rest macht ein ordentliches Gericht. Nicht selbst ermitteln, Maulkorb verhängen, in Abrede stellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass VERA oder ein Anwalt geraten hat, den Verdacht als unwahr, als Intrige oder dergleichen mehr zu behandeln. Und damit ist das Ganze eskaliert. Man hat damit weder sich selbst, noch dem verdächtigen Trainer, noch den betroffenen Mädchen und letztlich dem Sport gedient. Nachdem man jetzt mögliche Versäumnisse nicht mehr korrigieren kann, ist Zurückhaltung geboten. Nicht Kritik, Drohungen und Schönreden.
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
https://www.noen.at/sport/tulln/tischte ... -514565003
wenn er jemanden weiterbeschäftigt obwohl er vom Verband suspendiert wurde und sein eigenes Kinderschutzkonzept das eigentlich ganz klar regelt, was ist das dann?
er sieht keine Begründung für die Rücktrittsaufforderung?Miller betont zunächst, dass er das im Brief formulierte Anliegen zum Schutz junger Sportlerinnen und Sportler voll unterstützt. Er hält fest: „Der gegenständliche offene Brief enthält nebeneinander zwei Aussagen: 1. Ein unbedingtes Bekenntnis zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport. Dem kann ich selbstverständlich nur zustimmen. Darüber gibt es keine Diskussion.“
Gleichzeitig stößt er sich daran, dass dieses Bekenntnis unmittelbar mit einer Rücktrittsforderung verknüpft wird, deren Hintergründe für ihn nicht nachvollziehbar sind. „Der offene Brief enthält aber gleichzeitig eine Rücktrittsaufforderung, u. a. an mich, ohne Begründung oder ein Wort, das den inhaltlichen Zusammenhang mit dem ersten Punkt erläutern würde.“
ÖTTV-Maßnahmen und persönliche Vorwürfe
Im Zusammenhang mit dem Trainer, gegen den sich die aktuellen Anschuldigungen richten, schildert Miller das Vorgehen des ÖTTV: „ Der ÖTTV hat im Jahr 2024, d.h. bereits zum Zeitpunkt des Aufkommens von Vorwürfen, die Zusammenarbeit mit dem Trainer ruhend gestellt und – so viel kann ich aus dienstrechtlichen Gründen dazu sagen - eine Untersuchung durchgeführt.“
Neben der Erklärung der Verbandsmaßnahmen weist Miller auch ein gegen ihn persönlich gerichtetes Gerücht entschieden zurück: „Was in diesem Zusammenhang mich betrifft: Das punktuell gestreute Gerücht, ich hätte diesen Trainer im ÖTTV gedeckt, ist haltlos. Sollte daher die Quelle dieser Rufschädigung bekannt werden, werde ich die entsprechenden rechtlichen Mittel ergreifen.“
Herzog: Trainertätigkeit lag beim Verein, nicht beim Verband
Auch NÖTTV-Präsident Eduard Herzog äußerte sich zu den jüngsten Entwicklungen. Er ist als Vertreter der Präsidentenkonferenz zwar nicht stimmberechtigt, aber bei den Sitzungen des ÖTTV anwesend. Der beschuldigte Coach war auch für den NÖTTV tätig – bis zu seiner Suspendierung durch die Verbände.
wenn er jemanden weiterbeschäftigt obwohl er vom Verband suspendiert wurde und sein eigenes Kinderschutzkonzept das eigentlich ganz klar regelt, was ist das dann?
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Vergiss es. Dieser Brief ist ein weiterer gescheiteter Versuch die Schuld von sich zu weisen. Nun wird schon gedroht, was an sich schon lächerlich ist. Auch die Erwähnung einer stattgefundenen Untersuchung im ÖTTV, ohne das Ergebnis zu nennen, ist schwach. Nachdem der Trainer in der Folge vom ÖTTV nicht mehr als Trainer beschäftigt wurde, lässt den Schluss zu, das dies das Ergebnis der Untersuchung war. Also gab es doch Feststellungen. Diese dürften den NÖTTV, obwohl im ÖTTV vertreten nicht erreicht haben. Und offenbar auch den Verein nicht. Schon alleine daraus ist zu erkennen, dass NÖTTV und der Verein nicht sehr am Ball waren, warum auch immer. Leider treffen aktuell die Konsequenzen den Sport und nicht die Verantwortlichen. Kann und wird sich hoffentlich bald ändern.
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
da muss man halt davor immer überlegen, welchen Hut man grad auf hatWaldandacht27 hat geschrieben: ↑Mo 16. Mär 2026, 19:46 .... Diese dürften den NÖTTV, obwohl im ÖTTV vertreten nicht erreicht haben. Und offenbar auch den Verein nicht. ..
ÖTTV Vizepräsident, ASVÖ-NÖ Präsident, Vizepräsident der European Blowgun Federadtion, Finanzreferent vom Österreichischen Blasrohrsportverband oder doch Vereinsobmann beim Tischtennis - da kann man schon einmal durcheinander kommen
https://www.tischtennisfoto.at/
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Der ASVÖ Präsident ist schon neu besetzt. Das ging schnell und ohne Wirbel.
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Die Rechtfertigung von Edi Herzog in der NÖN ist interessant. Auf den Vorwurf, der Verband hätte strenger reagieren müssen antwortete er "wenn ich nichts in der Hand habe, kann ich nicht verurteilen". Also Vorwürfe des Missbrauchs sind aus Sicht des Präsidenten "nichts in der Hand". Für den ÖTTV hat es aber offenbar gereicht den Trainer nicht mehr zu beschäftigen. Und Herzog ist im ÖTTV Präsidium. Und er soll auch nicht verurteilen (darf er auch gar nicht), anzeigen hätte schon gereicht. Aber in Zukunft wird es eine klare Linie geben. Der Trainer darf nicht mehr trainieren, auch wenn es keine Anklage und dadurch keine Verurteilung gibt. Denn, so Herzog es gibt nicht nur eine strafrechtliche, sondern auch eine moralische Komponente. Sehr interessant zu lesen nach der bisherigen Verantwortung. Nur weiter so, es wird immer absurder und trägt schon Symptome von Überforderung.
Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Eines ist ganz klar ersichtlich. Man war mit der Situation tatsächlich komplett überfordert. Dem würde ich zu 100% zustimmen. Ich wäre es aber auch gewesen 
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Überfordert damit, selbst eine Entscheidung zu treffen oder Angst etwas falsch zu machen? Dann muss man sich externe Hilfe suchen - in Mistelbach allein gibt es 8 Rechtsanwälte
es gibt klare Regeln die niedergeschrieben sind und es gibt ganz sicher auch Anwälte im Umfeld der Verbände (siehe zB Öttv Seite), die man hier ebenso hätte involvieren müssen - vor allem dann, wenn man sich selbst nicht zutraut eine Entscheidung zu treffen.
Warum ist es dann trotzdem nicht möglich, zeitnah zu einer Entscheidung im Sinne der Kinder und aller Beteiligten zu kommen?
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Die Drucksituation für alle Beteiligten ist nicht zu unterschätzen. Es hat ja niemand schnell reagiert. Das zeigt schon, dass hier alle wirklich überfordert waren. Natürlich kann man jetzt mit dem Wissen von heute als Außenstehender recht einfach behaupten man hätte schneller reagieren müssen, dem schließe ich mich auch an, Aber wenn man als Beteiligter erstmals mit einer solchen Situation konfrontiert wird, dann ist es nicht so einfach sofort zu einer Lösung zu kommen. Das gilt für alle Beteiligten. Wie Waldandacht27 vollkommen richtig schreibt, hier ist eine Überforderung wirklich aller zu bemerken. Daraus sollte man für die Zukunft UNBEDINGT lernen, für einen speziell ausgearbeiteten Leitfaden für Opfer wie Funktionäre zu sorgen um schnell und adäquat reagieren zu können und eben trotz dieser Überforderung ganz genau zu wissen was zu tun ist. Wir haben uns in meinem Verein deshalb schon vor einigen Wochen entschlossen einen solchen Leitfaden auszuarbeiten, wo man schnell und transparent vorgehen kann und vor allem weiß wie man sich zu verhalten hat, als Funktionär, als Trainer, als Opfer. Für mich steht außer Frage, dass die handelnden Personen für speziell solche Situationen keine Erfahrung in Sachen Krisenmanagement hatten, und dass dies für die Zukunft unbedingt zu ändern sein muss. Sonst kommt es zwangsläufig wieder zu einer Kette von Fehlverhalten von überforderten Menschen.
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Die Überforderung ist der eine Teil, kann und darf hier aber nicht als Ausrede gelten. Wenn man eine Funktion freiwillig übernimmt, dann sollte man sich für diese Aufgabe schon als geeignet erachten. Und man steht ja nicht alleine da, zumal es ja eine Verbandsleitung gibt. Und ein Präsidentenamt besteht nicht nur aus 1300 Stunden Händeschütteln, wie Herzog der MV stolz erklärt hat. Zudem hat ein Verband auch die Möglichkeit der Konsultation Dritter. Denke aber, dass hier die persönlichen Seilschaften das Problem waren. Man weicht halt, zumindest am Beginn ungern von der freundschaftlichen Linie ab. Zudem ist man Aufsichtsrat und das erfordert sicher ein wohlwollendes Profil. Und im ÖTTV und damit auch für den NÖTTV können Konflikte ja nicht neu sein. Bei den Vorwürfen der psychischen Gewalt gegen KaderspielerInnen, die durch einen seitenlangen kommissionellen Bericht gestützt wurden, stellte sich eine knappe Mehrheit auf die Seite von Gottschke. Wenig überraschend auch Herzog. Und da war man nicht dünnhäutig. Zum aktuellen Zeitpunkt artet das Ganze zu einem jeder gegen jeden aus und die Vorwürfe, wechselseitigen Schuldzuweisungen und Bekenntnisse werden immer absurder. Da stellt sich ein Verbandspräsident gegen seine Bundesligavereine, die Rücktritte fordern. Da würde der Trainer nicht mehr beschäftigt werden, selbst wenn nicht Anklage erhoben wird und damit keine Verurteilung erfolgt. Bevor der ÖTTV und der NÖTTV endgültig im Schlamm versinken, MUSS eingelenkt werden. Das könnte durch die neue, völlig unabhängige und externe Compliance Gruppe geschehen, aber dem Vernehmmen nach gibt es diese personell noch gar nicht. Ich hoffe, dass schleunigst die STOP Taste gedrückt wird, sonst geht der TT Sport noch mehr im Chaos unter. Diese Taste können aber nur die Verantwortlichen selbst drücken, gegenwärtig sieht es aber nicht danach aus. Es ist schade, beschämend und traurig.
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
keiner redet von sofort - aber wenn er im Fernsehinterview sagt, er konnte nix machen weil er ihn telefonisch über Wochen nicht erreichen konnte, dann geht sich das mit Überforderung allein auch nicht mehr aus - oder hätte er bei seinen eigenen Kindern auch so reagiertMarkus G. hat geschrieben: ↑Di 17. Mär 2026, 06:46 ... Natürlich kann man jetzt mit dem Wissen von heute als Außenstehender recht einfach behaupten man hätte schneller reagieren müssen, dem schließe ich mich auch an, Aber wenn man als Beteiligter erstmals mit einer solchen Situation konfrontiert wird, dann ist es nicht so einfach sofort zu einer Lösung zu kommen. ...
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Ich mag mich täuschen, aber für mich hat vieles was ich so lese, höre und sehe schon politische Dimensionen erreicht. Es geht für mich schon lange nicht mehr um die Sache selbst, um eine lückenlose Aufklärung, um das psychische Wohlbefinden der Kinder und Jugendliche, um richtiges Trainerverhalten, um passendes Krisenmanagement und wie man aus den begangenen Fehlern lernt und entsprechende Leitfäden für Trainer und Funktionäre auszuarbeiten, gemeinsam, an einem Strang ziehend, sondern es artet nur mehr in einer reinen Schuldzuweisung aus, keiner der Beteiligten, auch aus dem Umfeld ist bereit sich selbst zu hinterfragen und das ständige Fordern das Köpfe rollen müssen, wird von manchen nicht der Sache wegen sondern einzig und allein deswegen verlangt um unliebsame Personen endlich aus ihren Funktionen los werden zu können. Dabei bleibt aber die Aufklärung und die Aufarbeitung vollständig auf der Strecke. Und DAS wäre jetzt am Wichtigsten! Erst danach sollten sich alle über Konsequenzen Gedanken machen. Aber es hat den Anschein, dass zuerst Köpfe rollen müssen, Urteile ausgesprochen werden, bevor eine Aufklärung erfolgt ist.
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Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis
Das liegt aber vor allem daran, dass der jetzigen Führung eine objektive Aufarbeitung nicht mehr zutraut wird. Was aber angesichts der bisherigen Vorgehensweise nicht ernsthaft verwundern darf. Und eine ernsthafte Untersuchung und Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Thema setzt Transparenz voraus. Mit jeder Stellungnahme der Betroffenen wird es verworrener, unspezifischer. Und die neu eingerichtete Gruppe zur Aufklärung verfolgt dasselbe Prinzip. Wer sind diese Leute, wann beginnen die zu arbeiten, wann werten die die Ergebnisse der Akteneinsicht aus. Es ist nicht zweckmäßig und kann auch nicht ernsthaft gewollt sein, dass jene aufklären sollen die zumindest Mitverantwortung an diesen Mißständen tragen. Das funktioniert in der Politik nicht und kann auch im gegenständlichen Fall nicht funktionieren.